Zu den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in der Lausitz-Arena in Cottbus traten drei unserer Sportler an. Isabell Stenzel, Dominik Roscher und Sebastian Werner.


Dominik, der noch eine Erkältung auskurierte und entsprechend geschwächt ans Gerät ging, erkämpfte mit zwei durchgeturnten Übungen Platz 14 von 20. Dominik hat großes Potential, aber hätte es unter diesen erschwerten Umständen nicht besser machen können. Sein Trainer ist stolz auf den 12-jährigen, der nach anderthalb Jahren Trampolinturnen an den Deutschen Meisterschaften teilnahm. Sicher wird er die Qualifikation auch im nächsten Jahr erreichen und dann vielleicht ungeschwächt starten können.

Isabell turnte leider unterhalb Ihres eigentlichen Leistungsvermögens. Seit Mai, wo sie sich für die diesjährige Deutsche Meisterschaft qualifizierte, konnte sie ihre Leistung nicht steigern. Besonders schade ist, dass mittlerweile einige Standard-Elemente unsicher geworden sind und diese die gesamte Übung gefährden. In keinem weiteren Wettkampf seit Mai hätte sie die Qualifikation noch einmal geschafft. Dabei war ihr persönliches Ziel nach der erreichten Qualifikation im Mai, ihre Leistung weiter zu steigern und zur DM das Finale zu erreichen. Isabell belegte Platz 26 von 33 Starterinnen. Im Grunde hat die 14-jährige großes Potential. Sie muss nun schleunigst ihre Ruhephase beenden und wieder aktiv werden, um mit ihren Konkurrentinnen wieder mithalten zu können - schon alleine weil sie ab nächstem Jahr in der Jugend turnt.

Sebastian bewies unterdessen das "Gesetz der Serie". Auch zu den diesjährigen Deutschen Meisterschaften war er erkrankt. Dieses Mal sogar sehr schwer. Er hatte sich einen grippalen Infekt eingefangen, der dem kämpferischen 21-jährigen derb zusetzte. Mit leichtem Fieber und starken Schmerzen in der Brust ging er trotz Abratens seines Trainers an den Start. Er belegte mit wirklich guten Übungen am Ende Platz 13 von 26.

Fazit des Trainers: Unsere Sportler trainieren nur dreimal pro Woche; insgesamt neun Stunden. Die Konkurrenten trainieren bis zu 20 Stunden die Woche und besuchen regelmäßig Lehrgänge. Obwohl gerade Isabel hier hätte viel besser turnen können und viel mehr in ihr steckt, muss man die Ergebnisse aber von dem freizeitsportlichen Standpunkt aus sehen, unter dessen Verhältnissen unsere Wettkampfsportler trainieren. Deswegen können wir alleine mit der Teilnahme an der DM schon sehr zufrieden sein. ...können, müssen aber nicht ;-)